INTERMAR News


 

Die Möwe Klaus...

Eine Möwe namens Klaus….

Möwen sind ein freies, verwegenes, wildes Geschlecht. Es gibt sie in allen Farben, Formen, Größen und anderen Eigenarten auf der ganzen Welt. Sie fliegen über weiteste Entfernungen, widerstehen Stürmen, Kälte und anderen Widrigkeiten und sind nicht nur in Landnähe sondern auch auf der hohen, freien, ungebundenen See zu Hause.

Trotz ihrer Arten- und Charaktervielfalt gibt es doch eine kleine fröhliche Möwe, die anders ist. Auch sie ist der See verschrieben, was auch sonst? Sie liebt aber auch Dinge, die eigentlich nur Menschen zugeordnet werden, sie liebt die Seefahrt, besonders aber das Segeln. Sie navigiert mit neuester Technologie und gleichzeitig hat sie sich der weltumspannenden Kommunikation verschrieben mit einem besonderen Hang zum Amateurfunk. Sie ist dabei ihren menschlichen Freunden herzlich zugeneigt und unterstützt sie in allen Lebenslagen. Immer wieder gerät sie dabei in besondere, teils turbulente Abenteuer…. 

Wer ist nun diese „etwas andere“ Möwe? Sie hört auf den Namen Klaus, ein Name, den sogar ein berühmter literarischer Vorfahre hatte. Und so sieht sie aus, die Möwe Klaus:

Moewe 3 C 651 424

 

Freuen wir uns, wenn uns Klaus von seinen Abenteuern berichtet und uns auch mal in sein Seelenleben blicken lässt.

Vy 73 de Uwe, (DF5AM)

Hinweis: Wir danken Almuth Otterstedt (DK5BF) für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Möwe - Zeichnung(en).

 

 

TO-Seminar - Präsentation vom 28.1.2021

Am 28.1.2021 wurde im Rahmen des TO-Seminars "Weltweit in Verbindung bleiben" durch Hans-Uwe Reckefuß (DD1HUR) und Wolf Knipfer (DD4WK) eine Präsentation gezeigt, die wir den Teilnehmern am Seminar nicht vorenthalten wollen. Die Präsentation ist hier zur Ansicht und damit auch zum Download bereit. Wir hoffen, das Seminar hat die Erwartungen an das Thema erfüllt.

Ist das Interesse am Amateurfunk geweckt? Wenn ja, hier ein erster Tip. Es gibt viele Unterlagen und die Möglichkeiten, sich im Selbststudium die notwendigen Kenntnisse anzueignen. Ein guter Einstieg ist die Infoseite des DARC e.V., siehe hier!

Vy 73 de Uwe, DF5AM

TO-Seminar mit Beteiligung von INTERMAR

Am 28. Januar werden die INTERMAR Netcontrols Hans-Uwe Reckefuß, DD1HUR sowie Wolf Knipfer, DD4WK ab 18.30 MEZ im Rahmen eines ZOOM-Seminars "Weltweit in Verbindung bleiben" INTERMAR vorstellen und mit Bert Frisch von unserem Partner Trans-Ocean e.V. über Amateurfunk, Seefunk, Satellitenfunk und Wetter sprechen. Siehe hierzu:
https://www.trans-ocean.org/termine/udt_686_param_detail/1668

Die Anmeldung zum Seminar erfolgt per Email an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Vy 73 de Uwe, (DF5AM)

Einladung zum "Klönschnack"

In der Vergangenheit konnten wir mit Freude feststellen, das nach den Morgen- und Abendnetzen immer einige Zuhörer noch auf unserem INTERMAR Echolink Node 386970 *INTERMAR* verweilten um ein wenig miteinander "zu klönen", oder neudeutsch ausgedrückt, zu "talken". So kam die Idee auf, doch einen Tag in der Woche so ein Treffen als festen Termin zu etablieren. Den Mitgliedern von INTERMAR wurde diese Idee ja schon im Weihnachtsgruß unseres 1. Vorsitzenden Hans-Uwe (DD1HUR) präsentiert.

Und nun ist es soweit! Wir laden alle recht herzlich ein, sich jeweils Mittwochs nach dem Abendnetz auf dem Echolink Node 386970 *INTERMAR* zum "Klönschnack" zu treffen. Lasst uns zwanglos miteinander über "dies und das" reden, gerne auch zu Themen, INTERMAR betreffend.

Ach, es sei noch ein Hinweis gestattet. Der Echolink Node 386970 *INTERMAR* ist "rund um die Uhr" QRV! Also kann man sich auch hier jederzeit zu einem Plausch verabreden! Auf der Websseite ist der Status des Echolink Node jederzeit sichtbar und damit auch, wer gerade dort ansprechbar ist.

So freue ich mich auf nette Plauderrunden!

Vy 73 de Uwe, DF5AM

Weihnachtsgrüße von TO

Heute erreichten uns die Weihnachtsgrüße unseres Partners Trans-Ocean e.V. Wir möchten diese Weihnachtsgrüße unseren Lesern nicht vorenthalten, Susanne Huber-Curphey  von der Nehaj und Martin Daldrup sind ja auch "alte Bekannte" von INTERMAR.

Vy 73 de Uwe (DF5AM)

 

Weihnachtsgrüße vom TO 

Nehaj - Das exklusive MJambo-Video der preisgekrönten Yacht und der Preisverleihung     

 281 Tage durchgehend auf See, allein, fast nur über Kurzwelle mit der Außenwelt verbunden und in den extremsten Segelrevieren der Welt unterwegs. Das können nur außergewöhnliche Seglerinnen, aber dafür muss es auch ganz besondere Yachten geben. Wir stellen euch diese Yacht, die wunderschöne Koopmans 40 „Nehaj“, in ihren besonderen Details vor und zeigen, wo TO-Preisträgerin Susanne Huber-Curphey die Herausforderung dieser mehrfach preisgekrönten Reise gemeistert hat. Das von ihr selbst mitgeplante und von ihr eigenhändig ausgebaute Schiff begeistert mit vielen praktischen, aber auch außergewöhnlichen Details und mit einer erprobten und absolut seegerechten Ausstattung.

Gleiches gilt auch für die Skipperin, die uns auf ihrem Boot zu einer außergewöhnlichen Preisverleihung empfangen hat. Wer geglaubt hat, dass wir bei der Einhandseglerin Susanne Huber-Curphey auf eine wortkarge Eremitin treffen, erlebte eine Überraschung. Charmant, gastfreundlich, wortgewandt und immer zu einem Spaß aufgelegt, empfing uns eine bestens aufgelegte Preisträgerin, die selbst die dritte Preisverleihung mit großer Freude und Dankbarkeit entgegengenommen hat. Emotional, mit hoher Sachkunde und toller Sprache haben wir dazu mit der im TO sehr beliebten Seglerin Astrid Ewe, die für ihre Nordlandreisen bekannt ist, eine passende Laudatorin gefunden, sodass alle Beteiligten eine wunderbare Preisverleihung erleben konnten, an der wir Euch natürlich teilhaben lassen wollen.

Die kreative und handwerkliche Arbeit am Video hat Martin Daldrup sehr professionell erledigt und wir hoffen, dass unser Video als kleiner Ersatz für den ausgefallenen Festabend eine unterhaltsame halbe Stunde bietet. Das Einzige was uns bei der Preisverleihung fehlte, war die tolle Atmosphäre einer vollen Hapag-Halle. Etwas traurig war es daher schon, dass wir nicht gemeinsam mit unseren Freunden aus dem TO den Höhepunkt unseres Vereinslebens feiern konnten.

Die Feier wird hoffentlich im kommenden Jahr nachgeholt. Langsam wird es Zeit!

Hier der Link zum Video: https://youtu.be/SVIGbcvTynM

Die Mitarbeiterinnen und das Vorstandsteam des TO wünschen allen Freunden und Mitgliedern des Trans-Ocean e.V. ein frohes, gesundes, erholsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr 2021.

Rita, Kirsten, Anja, Carsten, Dirk, Matthias, Pit und Egon

Gruss an Bord - Nachtrag

Ich bin gefragt worden, ob wir nicht Informationen übermitteln können, wann und wie man das Programm empfangen kann. Natürlich haben wir die Informationen, ich habe sie von der Webseite von Trans-Ocean e.V. einfach 1:1 kopiert, bittesehr.....

Von 19.00 bis 21.00 Uhr UTC und 23.05 bis 23.00 Uhr UTC heißt es also am 24. Dezember „Ohren auf“, wenn die Grüße in die Welt verschickt werden und mit Seeleuten und Seglern in fernen Häfen geplaudert wird.

Die Frequenzen für Gruß an Bord 2020:


19:00 bis 21:00 Uhr UTC (20:00 bis 22:00 Uhr MEZ)
FREQUENZ ZIELGEBIET
6080 [kHz] Atlantik Nord
11650 [kHz] Atlantik Süd
9800 [kHz] Atlantik / Indischer Ozean (Süd Afrika)
9740 [kHz] Indischer Ozean West
9570 [kHz] Indischer Ozean Ost
6030 [kHz] Europa
21:00 bis 23:00 Uhr UTC (22:00 bis 24:00 Uhr MEZ)
FREQUENZ ZIELGEBIET
6145 [kHz] Atlantik Nord
9830 [kHz] Atlantik Süd
9590 [kHz] Atlantik / Indischer Ozean (Süd Afrika)
9740 [kHz] Indischer Ozean West
9675 [kHz] Indischer Ozean Ost

"Gruß an Bord“ kann empfangen werden auf NDR Info, NDR Info Spezial, im Internet und über Kurzwelle.

VY 73 de Uwe (DF5AM)

Gruss an Bord

Unser Netcontrol Federico (EA8AEW) aus Tazacorte (La Palma) ist dort ja auch Stützpunktleiter unseres Partners Trans-Ocean e.V. (TO). Federico hat mich auf einen Artikel aufmerksam gemacht, den ich hier gerne wiedergeben möchte. Worum geht es? Der Norddeutsche Rundfunk (NDR) sendet zu Weihnachten immer Grüße an Seefahrer auf allen Weltmeeren. Wer diese Sendung schon einmal verfolgt hat, der ist gefesselt von diesem Event. Und auch dieses Jahr wird diese Sendung wieder mit Beteiligung von TO stattfinden. Ich denke, diese Sendung wird in diesem Jahr einen noch höheren Stellenwert einnehmen, als die Jahre zuvor! Den Artikel von TO zum Thema findet man hier.

Federico, herzlichen Dank für diese Information!

Vy 73 de Uwe, DF5AM

Miss Sophie

MISS SOPHIE ist angekommen!


Ja, die Marina Arrecife in Lanzarote entwickelt sich langsam zu einem INTERMAR Hotspot! Und heute (10.12.2020) kam dann weiterer prominenter Besuch. MISS SOPHIE ist eingetroffen! Wer kennt die ewig jung gebliebene Dame aus „Dinner for One“ nicht! Nun hat sich Miss Sophie im Laufe der Jahre etwas verändert, ist zu einer HR39 geworden, und mit Skipper Markus (DC9MF) und seiner Crew (Julian und Tim) am frühen Nachmittag in der Marina angekommen. Und wie es sich gehört, wurden sie gebührend empfangen. Almuth und Edi von der SINGLE MALT ließen es sich mal wieder nicht nehmen, an Bord einzuladen und bei einem ersten Begrüßungsschluck mit einem im Norden bekannten Heißgetränk aus … (der bei dem Trunk anwesende Chronist kann sich nur erinnern…. Wasser muss nicht unbedingt sein…) berichtete Markus von einer problemlosen Fahrt von Lagos aus Portugal nach Lanzarote und als Highlight von einer Begegnung mit einer Vielzahl Delphinen kurz vor Lanzarote.

So heißen wir „die 3“ von MISS SOPHIE herzlich willkommen, und wünschen eine schöne Zeit auf der Insel!

Vy 73 de Uwe (DF5AM)

 

Hier ein paar erste Eindrücke:

 

Miss Sophie

MISS SOPHIE am Steg

Julian Markus

von links nach rechts: Julian und Skipper Markus (DC9MF)

 

Julian Almuth Markus

von links nach rechts: Julian und Almuth (DK5BF) im trauten Gespräch, während Markus (DC9MF) einer spannenden Anekdote von Edi (HB9DQT) lauscht.

Entschuldigen muss ich mich bei Tim! Ich habe ein wirklich nettes Foto von ihm gemacht wie er voll Lebensfreude das "Heißgetränk"  in der Hand hält. Dieses Photo ist aber auf dem Handy einfach "kaputt"! Sorry Tim!!

TO-Preise 2020

Trans-Ocean e.V. hat seine diesjährigen Preise vergeben… und INTERMAR ist dabei!


Unser Partner, Trans-Ocean e.V. (TO) ist für den ambitionierten Hochseesegler so etwas wie ein „Muss“. Weltweit werden Segler durch Stützpunktleiter begrüßt, kommen sie nach langer Fahrt in einem von TO betreuten Hafen an. Aber dies ist nur eine Leistung von vielen, die dieser Verein bietet. So ist ein Besuch der Internetseite von TO immer wieder ein Erlebnis.

Und wie jedes Jahr, so wurden auch in diesem Jahr wieder Preise für besondere Leistungen vergeben. Und wie jedes Jahr hatte die Preisjury auch dieses Jahr mal wieder „die Qual der Wahl“.

Vergeben werden Preise in Kategorien, die da lauten: TO-Preis, Ocean Award, Weltumseglerpreis, TO-Medaille und der Zinnbecher.

Ja, was hat das nun mit INTERMAR zu tun? Sehr viel, behaupte ich mal. Aber fangen wir ganz oben an.

TO-Preis – 2020
Dieser besondere Preis ging an die Segelyacht Nehaj und Susanne Huber-Curphey. Es ist nun schon der dritte TO-Preis für Susanne Huber-Curphey, und wenn es jemand verdient hat, dann sie! Wenn man die spannenden Reiseberichte liest, dann wird jeder zustimmen. Und so dürfen wir stolz berichten, dass wir von INTERMAR Susanne, die ja auch Amateurfunkerin (N1QFE) ist, auf Ihren Reisen begleiten durften. Wir kamen 2018 wieder mit Susanne in Kontakt, als sie, nach ihrer Durchfahrt durch die NW-Passage am „Golden Globe Race“ teilnahm und seitdem ist der Kontakt eigentlich nicht mehr abgerissen. Als sie 2020, nach ihrer zweimaligen Einhand Weltumsegelung von Martinique wieder nach Europa aufbrechen wollte, haben wir sie ebenfalls wieder begleitet, bis sie in Holland in der Werft, wo Nehaj von den „Wunden“ der Strandung vor Reunion, „geheilt“ wurde, ankam.
Irgendwie haben wir immer teilgenommen und daher auch von unserer Seite unsere herzlichen Glückwünsche zu diesem hochverdienten Preis für diese – absolute – Ausnahmeseglerin.

TO - Ocean Award – 2020
Dieser Preis ging an das Trans Ocean Rolling Home Team 2020!! Welch eine Freude! Ich darf sicherlich behaupten, dass diese Aktion so ein voller Erfolg wurde um „auszeichnungswürdig“ zu werden, dazu haben wir von INTERMAR eine gehörige Portion beigetragen. Wer unsere Artikel dazu verfolgt hat, der versteht den Stolz, der aus diesen Zeilen spricht. Ich möchte hierzu eigentlich nur auf den Artikel von TO verweisen, dieser Artikel ist da wirklich allumfassend erklärend!

TO-Medaille
Die TO-Medaille geht an Martin Daldrup (Bavaria 34 Jambo)! Und auch Martin ist bei INTERMAR kein Unbekannter. Wer in die Reiseberichte auf unserer Webseite sieht wird dort fündig! Das Video zu seiner Reise ist auch nach wiederholtem Ansehen genau so spannend wie bei der ersten Betrachtung. Wir von INTERMAR haben Martin im Rahmen des Trans Ocean Rolling Home 2020 kennen gelernt. Wer als Netcontrol oder im Wetterteam von INTERMAR den regen Austausch zum Wettergeschehen zwischen Martin und Uwe (DD1HUR) und Klaus-Dieter (DO2KDE) mitverfolgen durfte, und ich durfte dies, der kann ermessen, was da geleistet wurde.

Ja, so darf zum Schluss dieser kleinen Betrachtung auch ein wenig Stolz mitschwingen auf die Leistung aller, egal ob es sich um die Mitglieder von TO, dem Cruising Club Schweiz (CCS) oder von INTERMAR handelt! Denn, und das möchte ich hier nochmals ausdrücklich betonen, we are all Volunteers!

Vy 73 de Uwe (DF5AM)

INTERMAR - Dein Freund und Helfer

Heute ist eine kleine Geschichte zu berichten. Aber der Reihe nach. Vor ein paar Wochen meldete sich Edi, Eigner der SINGLE MALT, bei mir mit einer Frage. Gebraucht wird ein „kleiner Schalter“, wo kann man so ein Teil in Lanzarote kaufen? Eigentlich eine berechtigte Frage, aber ich war völlig überfordert. Nun, es gibt hier Ferreterias, das ist so etwas wie man es aus Deutschland kennt, ich meine z.B. diejenigen, die mit „es gibt immer was zu tun“ werben. Diese tollen Läden gibt es eigentlich hier in jeder Ausprägung, von großen Ketten, wie die, die oben gemeint ist, bis zu kleinen „Hofläden“, die man eigentlich in jeder Ortschaft findet. Und, man darf mir da ruhig glauben, es „gibt eigentlich alles“. Der Heimwerker kann neidisch werden, selbst ein einzelner 16mm Stahlstift ist zu erwerben! Aber einen Minischalter aus der Elektronikbranche, das hatte ich noch nie gesehen.

Aber wir wären ja nicht INTERMARER, würde uns nichts einfallen. So meine Bitte an Edi, suche doch bitte im Internet nach einem für Dich passenden Schalter, ich sorge dafür, dass er nach Lanzarote kommt. Gesagt, getan! Es dauerte nicht lange, da traf von Edi ein Mail ein, mit einer Schalterbezeichnung und „wo er ihn gefunden hatte“, dieser Schalter sollte es sein!

Also ab ins Internet, bestellen. Nun ist das mit dem Bestellen so eine Sache. Nicht alle Unternehmen liefern zu den Kanaren. Begründet wird das oft damit, das Ware auf dem Wege verloren geht, oder dass die Kanaren als spanische autonome Zone Steuern erheben und und und…. Ich habe da so meine Erfahrungen gemacht, wir senden oft privat, ohne Versicherung, Nachverfolgung oder was immer noch angeboten wird, es kam bislang immer alles an. Und natürlich auch vice versa! Bislang ist noch kein Brief, Postkarte, Päckchen oder Paket im Nirvana auf „nimmer wiedersehen“ verschwunden. Braucht es Teile aus dem Amateurfunkbereich, dann gibt es nur eine Handvoll mir bekannter Unternehmen, die entsprechend liefern. Ich persönlich glaube, ein Versand zu den Kanaren ist genau so einfach wie sonst wohin in die europäische Staatengemeinschaft, das Ausfüllen der entsprechend notwendigen Unterlagen ist das „Problem“. Aber wie gesagt, meine persönliche Sichtweise, man mag mich gerne eines Besseren belehren. Aber zurück zum Thema.

Die Bestellung eingegeben, bei den Versandkosten erst einmal ein kleiner Schreck, erschien recht teuer. Also, lieber nochmals hinterfragen, ich wollte ja mit dem Geld von Edi nicht leichtfertig umgehen. Prompt seine Antwort: Was soll ich machen? Ich brauche genau diesen Schalter! Gut, bestellt. Prompt die Antwort mit Bestellbestätigung, Zahlungseingang, Versandart und wenig später auch die Versandbestätigung. Perfekt! Nun braucht man nur zu warten, so 14 Tage bis 3 Wochen kann es schon dauern….

Dann heute ein Klopfen an der Haustüre. Wer mag das sein, wie erwarten doch z.Zt. gar nichts. Unser netter Postbote steht grinsend vor der Tür und hält mir ein Paket hin. Ja, wirklich, ein Paket! Die Bestellung von Edi ist eingetroffen, schneller als erwartet. Als ab mit dem Paket ins Auto, die letzten 25km der Zustellung gehen heute mal auf INTERMAR, dem Freund und Helfer!

Bei der SINGLE MALT angekommen der herzliche Empfang vom Almuth, dann kam Edi mit großen Augen, was ich da wohl liefere… Den Schalter!! Die Freude war riesig groß!

Ja, so hat nun Edi seinen Schalter, ich das gute Gefühl, geholfen zu haben und allen Lesern mochte ich vermitteln: Wir von INTERMAR helfen gerne!!

Ja, damit man nun einen Eindruck hat, was da geliefert wurde unten ein Bild. Das „kleine rote fast nicht zu erkennende Ding“, das ist der Schalter, der Rest das „Paket“. Aber ich meine es soll auch erwähnt werden, sollte ich jemals Teile aus der „Bastelelektronikwelt“ benötigen, ich werde diesem Geschäft, das hier geliefert hat, den Vorzug geben gegenüber allen anderen!

 

Vy 73 de Uwe, DF5AM

PS: Nicht vergessen! Spannende Geschichten von Almuth und Edi und der SINGLE MALT können unter den "Reiseberichten" gelesen werden. Weiterhin unbegingt die Zeit nehmen und das Video ansehen!

ARC+ 2020

Corona zum Trotz…

Die ARC+ ist am 08.11.2020 gestartet.

Die Strecke führt die 24 Yachten aus 10 Nationen zunächst von den Kanaren (Las Palmas de Gran Canaria) zu den Kapverden nach Mindelo auf Sao Vicente. Dabei werden die Yachten die ca. 850Nm in 5 – 7 Tagen zurücklegen.

Am 19.November geht es dann weiter in Richtung der Karibischen Inseln. Es gibt zwei Zielmöglichkeiten, entweder St. Lucia – Rodney Bay, oder St. Vincent, die Marina „Blue Lagoon“.

Auf der Strecke erwarten die Segler relativ stramme Winde, die eine schnelle Passage ermöglichen dürften, aber wohl weniger ein reines „gemütliches“ Fahrtensegeln.

Auf der Webseite des World-Cruising-Clubs: https://www.worldcruising.com/ kann man weitere Informationen nachlesen. Weiterhin gibt es einen „Fleetviewer“, mit dem man die Yachten sehr aktuell verfolgen kann: https://www.worldcruising.com/arc_plus/eventfleetviewer.aspx  - Wir wünschen viel Spaß.

Wir sind bereit mit Wetter- und allgemeinen Informationen zu unterstützen und sind gespannt, was die Pläne der Crews sind, sollte sich die Lage in der Karibik ähnlich zuspitzen, wie in diesem Frühjahr (s.a. unsere TO-RHT Berichte).

Vy 73 de Uwe (DD1HUR)

Eine rote Yacht in La Palma, Marina Tazacorte!

Unser INTERMAR Netcontrol Federico (EA8AEW) aus La Palma berichtet:

Kürzlich sah ich von meinem QTH aus, wie eine rote Yacht in die Richtung der Marina Tazacorte steuerte. Eine rote Yacht? So viele gibt es ja davon wohl nicht. Sollte es sich um die FREYDIS von "den Wilts" handeln, bekannt aus diversen Publikationen?


Also, schnelle Recherche! Jawohl, AIS veriet, dass es sich um die FREYDIS handelte. Welch eine Freude! Als TO - Mann und INTERMAR Netcontrol habe ich sofort mit dem Skipper Verbindung aufgenommen. Ja, und was soll man sagen, kurz darauf wurde ich von Erich Wilts herzlich an Bord der FREYDIS begrüsst.


Für die spannenden Gespräche war der Nachmittag viel zu kurz. Aber das läßt sich alles nachholen. Heide und Erich Wilts überwintern hier. Was für eine Freude!


Und hier zwei Bilder von unserem Treffen:

 

Bedarf es einer Erläuterung? Rechts Erich von der SY FREYDIS und links Federico, TO-Stützpunktleiter und INTERMAR Netcontrol.

 

Die FREYDIS am Steg in Tazacorte!

Treffen der Weltreisenden

Ein nettes Zusammentreffen!


Manchmal sind die "richtigen Personen zur richtigen Zeit am richtigen Ort"!

Ort: Marina Arrecife in Lanzarote
Zeit: 27.10.2020
Personen: Die Crews der SINGLE MALT und der KIRKE

Wie kam es nun zu diesem Treffen? Ja, zum einen ist dieses Treffen sicherlich den widrigen Umständen bedingt durch Corona zu verdanken. Andererseits verbindet beide Crews die Nähe zu INTERMAR, sind sie doch in unseren Reiseberichten aktuell vertreten. Na ja, und dann war da ja auch noch ich, Uwe (DF5AM). Wohnhaft in Lanzarote hatte ich ja größtes Interesse den persönlichen Kontakt zu den Schiffen und Crews zu finden und Ehrensache, auch alle Personen "an einen Bordtisch zu bringen". Gesagt, getan! Und so berichte ich mal...

Almuth und Edi von der SINGLE MALT sind ja schon einige Wochen in Lanzarote, haben die wunderschöne Amel wieder zu altem Glanz verholfen, man sieht ihr das Alter von etwas über 30 Jahren nicht an. Fragt man ganz ehrfürchtig, an Bord kommen zu dürfen, wird man so herzlich empfangen, man fühlt sich gleich wie zu Hause.

Rita und Hartmut von der KIRKE, der schönen Hallberg, wären schon "viel weiter" auf ihrer Reise um die Welt, aber wie schon oben geschrieben, Corona hat die Pläne etwas durchkreuzt. Und so ergab sich der Zwischenstopp in Lanzarote, so gut eine Woche wird hier verweilt bis es weiter geht, ein Treffen mit einer befreundeten Yacht steht an.

Na ja, man war sogar quasi fast Stegnachbarn, und mit etwas "Vermittlung" meinerseits konnten wir, Rita, Hartmut und ich, dann zum "Nachmittagskränzchen" das Cockpit der SINGLE MALT entern. Almuth und Edi ließen es sich nicht nehmen, uns mit Knabbereien und Getränken zu verwöhnen. Als wirklich reiner "Gelegenheitssegler", der ich ja nun mal bin, war es höchst spannend, den Gesprächen zwischen den erfahrenen Seglern zu lauschen. Edi kann, behaupte ich mal, tagelang über Erlebnisse berichten, die er in seinem Leben auf dem Wasser erlebt hat, Hartmut konnte ebenfalls nette Erlebnisse beitragen. Besonders interessant, Rita und Almuth haben immer mal zwischendurch "berichtigende Worte" zwischengestreut. Nun habe ich mal gehört, es gibt ein Sprichwort, das lautet wohl: Auf jedem Schiff das dampft und segelt gibt's einen, der die Sache regelt. Nun zermartere ich mir schon seit einiger Zeit das Gehirn, ob das so stimmt, wenn ich das Treffen Revue passieren lasse.... Ja, selbst ich durfte einige Fragen zu dem Leben auf der Insel beantworten und konnte auch einige Anekdoten zum Besten geben.

So verging die Zeit wie im Fluge, wir haben einen schönen Nachmittag verlebt, ich für mich kann sagen, ich werde ihn immer in Erinnerung behalten.

An Bord der SINGLE MALT:

Almuth und Edi, entspannt lauschen wir alle Edi! 

 

Mal von rechts nach links: Rita und Hartmut. Der mit dem Bauch, das bin ich, Uwe. Man sieht, der Segelsport macht schlank oder man bleibt schlank...

Vy 73 de Uwe, DF5AM

RHT 2020 - eine Erfolgsgeschichte!

Wir erinnern uns. Seit März 2020 hat Corona Europa fest im Griff und die Länder bereiten Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vor. Dazu gehörte auch der sogenannte "Lockdown", eine Abschottung der Länder gegenüber "Dritten", mögen sie über den Luft- Land- oder Seeweg kommen.

Viele Segler waren in der Karibik und planten die Rückreise nach Europa, es bestand jedoch die Ungewissheit, was erwartet sie, wenn sie in Europa eintreffen.

Man wandte sich an deutsche Behörden, diese dann an den Verein Trans-Ocean e.V. (TO), die Seglervereinigung der Blauwassersegler. Trans-Ocean nahm sich des Anliegens an und erstellte ein erstes Strategiepapier, wie „den Seglern geholfen werden kann“. Unter den betroffenen Seglern waren aber auch Amateurfunker, die gerne den Funkrunden, Netze genannt; von INTERMAR folgten oder aktiv teilnahmen. Da beide Vereine eine Freundschaft verbindet, kam es zu einem ersten Gespräch zwischen den beiden Vorsitzenden und schnell war beschlossen, wenn eine Aktion ins Leben gerufen wird, dann soll es gemeinsam erfolgen. Und auch der  Cruising Club Schweiz (CCS)  schloss sich der Aktion an.

Ziel sollte es sein, die Segler bei ihrer Reise über den Atlantik hinweg bis zu ihren Zwischenstationen und weiter bis zu ihren Zielhäfen zu begleiten, jeweils mit den neuesten Informationen zur Corona Lage der Länder versorgt. Besonders die Einreiseformalitäten, mögliche Quarantänebestimmungen, Versorgungsgegebenheiten für Proviant, Diesel etc. war für die rückkehrenden Yachten von besonderer Bedeutung. Und man darf nicht vergessen, diese Voraussetzungen konnten sich täglich ändern, je nach erneuten Vorgaben der Länder. Eine Mammut-Aufgabe. Dann stellte sich die Frage, wie erhalten die Yachten diese Informationen so aktuell, dass sich Skipper oder Skipperin entsprechend orientieren können, es ist und bleibt ja immer ihre Aufgabe über Wohl und Wehe von Yacht und Crew zu entscheiden!

Man war sich einig, eine Aufgabe, die Trans-Ocean und INTERMAR gut gemeinsam erfüllen konnten. So übernahm Trans-Ocean die Logistik und den Kontakt zu den öffentlichen Institutionen, während sich INTERMAR um die Kommunikationswege sowie Ausgestaltung von zu übermittelnden Wetterinformationen widmete.

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